Wie Automation im Einzelhandel die Kundenerfahrung verbessert: keine Warteschlangen oder nicht vorrätige Produkte

11 Mai 2023

Warteschlangen an der Kasse kosten viel Geld. Zwar sind diese Kosten nicht leicht messbar, aber man bedenke nur die versteckten Kosten wie verlassene Einkaufswagen, Kunden, die Haupteinkaufszeiten meiden, Ineffizienzen beim Zahlen, nur um einige zu nennen. Zudem haben lange Warteschlangen einen negativen Einfluss auf die Einkaufserfahrung des Kunden und führen zu Frustration und nicht wiederkehrenden Kunden. 

 

 

Eine global durchgeführte Umfrage ergab, dass die größten Problem der Kunden in physischen Geschäften lange Warteschlangen an der Kasse, gefolgt von nicht vorrätigen Produkten sind. Bestätigt wurde dieses Ergebnis durch eine kürzlich durchgeführte Capgemini-Studie, die ergab, dass 60% der Kunden Automation als Lösung des Warteschlangenproblems sehen und 48% der Kunden zudem glauben, dass damit auch das Fehlen von Lagerbeständen behoben werden kann.

Das sind hervorragende Neuigkeiten für Einzelhändler, die auf Automation setzen. In den letzten Jahren haben die weltweit führenden Lebensmittelanbieter und Discount-Geschäfte neuen Automationstechnologien immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt und mehr Ressourcen zugewiesen, um die Kundenerfahrung zu verbessern und zahlreiche Ineffizienzen zu lösen, allen voran die langen Warteschlangen und die Verwaltung der Lagerbestände. Ein gutes Beispiel dafür ist der Einzelhandelsriese Walmart in den USA, der kürzlich angekündigt hat, dass bis Ende 2026 der Großteil der Filialen automatisiert sein wird. 

Der Einzelhandelsmarkt ist immer härter umkämpft. 41% der Kunden sind bereit für Produkte mehr zu zahlen, wenn sie diese schneller und unkomplizierter erwerben können. Investitionen in Automation sind somit ein wichtiger Aspekt für den Unternehmenserfolg. 

Immer mehr Kunden priorisieren Komfort beim Einkaufen und zeigen mehr und mehr Interesse an der Shop-Automation. Laut Capgemini haben bereits mehr als die Hälfte der Kunden Geschäfte mit Automationstechnologien besucht und sind bereit, ihren Einkauf von einem Einzelhändler ohne Automationstechnologien in Geschäfte zu verlegen, die Automation nutzen. Kunden wählen durch ihre Brieftasche eine automatisierte Einkaufserfahrung. Die gleiche Studie hat ergeben, dass Einzelhändler mit Automationstechnologien einen Anstieg der Kundenbesuche, der Umsätze und der Aufenthaltsdauer der Kunden im Geschäft verbuchen konnten.

„Der Standard erhöht sich mit der Kundenerwartung,“ ist Kai-Uwe Reimers, Leiter der Forschungs- und Innovationsabteilung bei REWE Digital, dem technologischen Arm des deutschen Discounters, überzeugt. „Kunden haben weniger Zeit, Kosten und Aufwand werden immer wichtiger.“ REWE sieht Automationstechnologien als Möglichkeit zur Verbesserung der Kundenerfahrung. In den Jahren 2021/2022 hat REWE zusammen mit Trigo unsere Computer-Vision-Automationslösung getestet und implementiert. Im Gegensatz zur Lagerverwaltung mit Robotern, die bestimmte Aufgaben oder Erfahrungen im Geschäft automatisieren, bietet Computer-Vision eine datenbasierte Automation direkt an den Regalen

„Computer-Vision wird das Herzstück zukünftiger Geschäfte“, ist Mr. Reimers überzeugt. „Diese Technologie verändert die Abläufe im Supermarkt durch eine reibungslose Checkout-Erfahrung und löst somit die größte Schwachstelle: lange Warteschlangen. Zudem verändert Computer-Vision durch das Liefern von Echtzeitdaten die Abläufe im Supermarkt im Hinblick auf Logistik.“ 

 

Fallbeispiel: Wie Automation im Einzelhandel das Problem langer Warteschlangen und weitere Probleme lösen kann

In den letzten Jahren wurden viele Innovationen und zahlreiche Investitionen in die Reduzierung oder Vermeidung von Warteschlangen im Einzelhandel getätigt. Verbesserte Wege und Maßnahmen zum Management von Warteschlangen, wie Express-Checkout, haben zur Errichtung von Selfservice-Kassen geführt. Andere technologische Lösungen wie smarte Einkaufswägen und das Abscannen der Produkte durch die Kunden selbst konnten in den letzten Jahren in immer mehr Geschäften beobachtet werden.  

All diese Innovationen haben eine bedeutsame Auswirkung auf die Beschleunigung der Vorgänge an der Kasse. In manchen Fällen, können Warteschlangen sogar ganz vermieden werden. Es gibt aber einen Haken. Laut einem kürzlich erschienen IGD-Bericht, kaufen die Kunden weniger, wenn sie die Produkte selbst abscannen und an einer Selfservice-Kasse bezahlen müssen. Im gleichen Bericht wird bestätigt, dass eine kassenlose, durch Computer-Vision gesteuerte Technologie, schwindende Produktkäufe stark reduzieren kann.

Durch Computer-Vision gesteuertes, reibungsloses Einkaufen führt zu einer einzigartigen Kundenerfahrung. Die reibungslose Checkout-Lösung von Trigo ist besser als Selfservice-Kassen und Scan-Geräte, weil eine wirklich nahtlose Kundenerfahrung garantiert wird, und Einzelhändler mehr Sichtbarkeit, Kontrolle und einen besseren Überblick erreichen. Die anderen Lösungen bieten das nicht. Ein reibungsloser, durch Computer-Vision gesteuerter Checkout hilft bei der Bestandsverfolgung in Echtzeit, minimiert fehlende Lagerbestände, optimiert das Layout des Geschäfts und reduziert die Anzahl der Diebstähle. 

 

Fallbeispiel: Computer-Vision führt zu besserem Bestandsmanagement

Die Automation von Geschäften ist das Fundament für die technologische Infrastruktur eines datengesteuerten, voraussehenden Bestandsmanagements. Computer-Vision-Technologien, wie jene, die einen kassenlosen Checkout ermöglichen, erstellen eine digitale Kopie des Geschäfts und bieten somit einen Überblick über die vorhandenen Bestände und die Regalverfügbarkeit in Echtzeit. Planen Sie die Bestandsmengen für die Verkaufsfläche basierend auf einem akkuraten Überblick über die im Geschäft vorhandenen Produkte und die Vorlieben Ihrer Kunden. Verbessern Sie den Lagerumschlag und reduzieren Sie gleichzeitig Abfälle und Betriebskosten. Transformieren Sie den Echtzeitüberblick über Ihre Regale in verwertbare Einblicke, um die Prozesse und Abläufe fortlaufend zu modernisieren.

Für Einzelhändler ist die Möglichkeit eine Menge an relevanten Einblicken und Daten zu erhalten, die Mitarbeiter besser einzuteilen, Abfälle zu reduzieren und die Umsätze zu steigern von größter Bedeutung. Durch datenbasierte Einblicke können Einzelhändler das Regallayout, das Produktsortiment, die Produktpräsentation und die Werbeaktivitäten optimieren. 

Durch die automatische Übertragung von Echtzeit-Bestandsdaten an externe Einflüsse wie Wetter und Lieferverzögerungen, können die Verfügbarkeit im Regal verbessert und sogar Abfall reduziert werden. Ein verbessertes Bestandsmanagement wirkt sich direkt auf die Kosteneffizienz aus. Wir können deshalb davon ausgehen, dass Einzelhändler die reduzierten Kosten in wettbewerbsfähige Preise für ihre Kunden umwandeln können.

Der Zweck der Shop-Automation ist nicht die Mitarbeiter zu ersetzen, sondern vielmehr die Kundenerfahrung zu verbessern und die Mitarbeiter besser einzusetzen, sowie Betriebsabläufe zu optimieren, damit Aktivitäten, die einen Mehrwert bieten, wie ein fortlaufendes Bestandsmanagement, vorteilhaft umgesetzt werden können.

 

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