Umgestaltung von großen Einzelhandelsfilialen für ein reibungsloses Einkaufserlebnis

13 März 2023

Lebensmittelgeschäfte spüren die Auswirkungen des rasanten wirtschaftlichen Wandels. Als tief verwurzelte Branche mit gewohnheitsmäßigem Einkaufsverhalten und einer vielfältigen Kundengruppe, ist der Wettbewerb immer intensiver geworden. Einzelhändler kämpfen sowohl auf physischer als auch auf digitaler Ebene, um auf dem Markt zu bestehen. Das Einkaufsverhalten und die Erwartungen der Kunden ändern sich schneller denn je. Sie werden zu einem großen Teil von eCommerce-Standards beeinflusst, die sich in der „realen Welt“ etabliert haben. Aber egal ob online oder offline, das Ziel ist immer dasselbe: Kunden ein reibungsloses Einkaufserlebnis bieten. 

Jetzt herunterladen: Wie Trigo einen reibungslosen Checkout marktfähig gemacht hat

Intensiver Wettbewerb, wirtschaftliche Schwankungen, die eine Optimierung der Gewinnspanne unumgänglich machen, und betriebliche Schwachstellen wie Arbeitskräftemangel und Herausforderungen in der Lieferkette, zwingen Einzelhändler, so schnell wie möglich neue Technologien einzusetzen. Digitalisierung oder die Umwandlung in eine smartes Geschäft sind keinesfalls einfach. Zu den Herausforderungen zählen nicht vorhersehbare Interaktionen der Kunden, die Einführung neuer Technologien, dynamische betriebliche Abläufe und die Anforderungen an die physische Infrastruktur. Was also ist der beste Weg zur Digitalisierung eines Geschäfts, damit Bestandskunden bleiben und neue Kunden angezogen werden?

Neu bauen oder umgestalten und was es mit der Größe auf sich hat

Amazons Ansatz bei der Einführung smarter, stationärer Geschäfte ist der komplette Neuaufbau. Die Vorteile dieses Ansatzes sind, dass das Geschäft vollständig auf einen reibungslosen Checkout ausgerichtet werden kann. Technologisch gesehen, ist dies der einfachere Weg, weil das Geschäft von Grund auf so gebaut und gestaltet werden kann, dass intelligente Technologie unterstützt wird. Die Technologie muss nicht an bestehende Gegebenheiten angepasst werden, sondern umgekehrt. Zudem ist diese Art von Geschäft auch besser positioniert, um genau die Kunden anzuziehen, die auf Innovation setzen. 

Für traditionelle Einzelhändler, die eine Tech-Filiale eröffnen möchten, ist der Ansatz von Amazon alles von Grund auf neu zu bauen, extrem kostspielig. Die hohen Investitionen, die für Immobilie, Gestaltung und Entwicklung, sowie Kundenbildung und -unterstützung erforderlich sind, sind nur einige Faktoren, die sich direkt auf die Geschwindigkeit der Eröffnung und Skalierbarkeit auswirken. Auch Amazon musste dies schmerzlich erfahren. Als der erste autonome Amazon Go-Store 2018 eröffnet wurde, plante Amazon, bis 2021 weitere 3.000 Filialen zu eröffnen. In der Realität schaffte es Amazon bis 2021 weniger als 50 Filialen zu eröffnen.

In anderen Worten, Einzelhändler, die sich für einen kompletten Neuaufbau entscheiden, können weniger Geschäfte bei höherem Zeitaufwand eröffnen, und es werden nur wenige Ressourcen für die Unterstützung der Kunden bei der Anpassung an die neue Technologie eingeplant. Dadurch wird es schwieriger, die Wertschöpfung des autonomen Geschäfts für den Einzelhändler effizient zu bewerten, weil das wahre Potenzial der Technologie möglicherweise nicht akkurat reflektiert wird.

Genau aus den oben genannten Gründen entscheiden sich die meisten Einzelhändler für den anderen Ansatz, nämlich die Ausstattung vorhandener Geschäfte mit neuer Technologie. Die Investition in Infrastruktur und der betriebliche Aufwand bei der Umgestaltung sind keinesfalls zu unterschätzen und je Größer die Fläche und das Produktsortiment, desto komplexer wird das Projekt. Mit dem richtigen Partner an der Seite, ist dies der Weg mit kleinstem Widerstand. Abhängig vom technologischen Ansatz umfasst der Prozess die Ausstattung eines vorhandenen Geschäfts mit Sensorsystemen wie smarten Regalen und/oder Kamerasystemen, aber der entscheidende Faktor ist oft die Stärke der technischen Plattform. Geschäfte, die mit der reibungslosen Einkaufstechnologie von Trigo nachgerüstet werden, gehen ein relatives geringes Risiko ein. Die Implementierung der neuen Technologie erfolgt innerhalb weniger Tage ohne Ausfallzeiten für das Geschäft, Abläufe und Logistik sind bereits etabliert und die Technologie kann auf mehreren Ebenen implementiert werden. Trigo hat sich für das Modell der Umgestaltung entschieden, weil es für Einzelhändler einfach und schnell umsetzbar ist .

Einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Ansätze bei der Digitalisierung eines Geschäfts und um mehr über den Ansatz von Trigo zu erfahren, lesen Sie unsere Whitepapers.

In diesem Whitepaper:

  • Vergleich der unterschiedlichen Ansätze bei der Store-Digitalisierung
  • Definieren einer Win-Win-Bereitstellungsstrategie
  • Wie Trigo die einzigartigen Anforderungen eines smarten Geschäfts meistert

Mehr lesen

Discover related articles

  • ARTICLES
  • CUSTOMER STORIES

Warum es bei Einzelhandelstechnologie nicht nur um die Nutzererfahrung geht

Retailers looking to embark on digital transformations have long faced significant obstacles. Some are tech-related issues, such as...

Michael Gabay

Michael Gabay Chief Executive Officer

Herausforderungen für den KI-basierten, kassenlosen Einzelhandel in großem Maßstab

Grocers don’t like revolutions. They prefer a steady rhythm of predictable inventory and clientele, stable suppliers, and seasonal...

Daniel Gabay Chief Technology Officer

Wie Automation im Einzelhandel die Kundenerfahrung verbessert: keine Warteschlangen oder nicht vorrätige Produkte

Warteschlangen an der Kasse kosten viel Geld. Zwar sind diese Kosten nicht leicht messbar, aber man bedenke nur...

View all